Koi Ernährung
Als einer besonderen Zuchtform des Karpfens ist es Koi möglich, neben einer Länge von bis zu einem Meter auch ein enorm hohes Lebensalter (bis zu 60 Jahre) zu erreichen. Neben den spezifischen Anforderungen, denen die Koibesitzer in diesem Zusammenhang mit dem entsprechendem Koiteich bzw. Wasser gerecht werden müssen, spielt bei der Koizucht vor allem aber die Ernährung eine entscheidende Rolle. Für ein langes Leben bzw. ein gesundes Wachstum der Fische ist es dabei von enormer Bedeutung, dass die Nahrung der Koi aus verschiedenen Komponenten (Kohlenhydraten, Mineralien, Eiweißen, Fetten und Vitaminen) zusammengesetzt wird.
Kohlenhydrate dienen in diesem Zusammenhang als wesentlicher Energielieferant für die Koi, wobei zu beachten ist, dass die Fische damit nicht überfüttert werden dürfen (woraufhin es in Extremfällen sogar zu Leberschädigungen kommen könnte). Des Weiteren sind, in der Nahrung enthaltene, Mineralien unentbehrlich für das Nervensystem, den Aufbau des Skelettes, sowie für die Kontrolle des Wasser- und Salzhaushalts der Koi. Um einem ungenügenden Wachstum oder sogar möglichen Fehlbildungen der Wirbelsäule vorzubeugen, empfiehlt es sich ebenfalls stets auf eine ausreichende Menge an Eiweißen in der Nahrung der Tiere zu achten.
Da Koi dazu in der Lage sind, ihre notwendigen Fettsäuren weitgehend selbst zu produzieren, ist darauf zu achten, dass ihnen zusätzlich über die Ernährung lediglich Linolen- und Linolsäure zugeführt werden (welche die Fische nicht eigens bilden können). Einen letzten, aber wesentlichen, Bestandteil in der Ernährung von Koi stellen schließlich Vitamine dar, da sie einen maßgeblichen Einfluss auf ein gesundes Wachstum, sowie einen gesunden Stoffwechsel bei den Fischen ausüben.
Da allerdings in den meisten Futtermitteln (die eine entsprechende Markenqualität vorweisen können) bereits genügend Vitamine enthalten sind, ist eine zusätzliche Zufütterung dieser Stoffe jedoch in den meisten Fällen bei der Ernährung von Koi unnötig.